HILFE IM EIGENEN LAND - Katastrophenhilfe Österreich

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Wenn gespendete Zeit zu barem Geld für Notleidende wird

Fa. ELK Fertighaus übersetzt die freiwilligen Einsatzstunden bei „Füreinander Niederösterreich“ in 4.065-Euro-Spende für „Hilfe im eigenen Land“

Wer hier hilft, hilft doppelt. Das könnte das Motto der Freiwilligen gewesen sein, die in den letzten Monaten bei der Aktion „Füreinander Niederösterreich“ mitgemacht haben. Sie haben ihre Zeit zur Verfügung gestellt und an den Wochenenden das Besuchermanagement in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Niederösterreich übernommen. Was sie dabei nicht wissen konnten: sie haben damit doppelt geholfen. Denn sie haben damit nicht nur Corona-sichere Besuche in den Heimen möglich gemacht. Sie haben damit indirekt auch Geld für die Aktion „Hilfe im eigenen Land“ gesammelt.

„Hilfe im eigenen Land“ unterstützt seit vielen Jahren Menschen und Familien bei Lebens- und Naturkatastrophen, z. B. nach einem Brand, Murenabgang oder Hochwasser oder auch dem Tod des Familienerhalters/der Familienerhalterin. Mit finanzieller Soforthilfe werden die ärgsten Folgen rasch und unbürokratisch abgefedert, ganz nach dem Motto „Wer schnell hilft, hilft doppelt“.

Beide Aktionen haben die Fa. ELK Fertighaus tief beeindruckt. So beschloss man, die Stunden, die die Ehrenamtlichen im Rahmen von „Füreinander Niederösterreich“ leisten, in bares Geld zu übersetzen und „Hilfe im eigenen Land“ zu spenden. Umgerechnet wurde 1:1, also ein Euro für jede Stunde. Und so konnte Bernhard Nagel, Mitglied der ELK-Geschäftsführung, erfreuliche 4.065 Euro an Landesleiterin Elfriede Straßhofer überreichen.

„Mit diesem Geld können wir 4 Familien in Niederösterreich finanziell unterstützen. Immer wieder kommen Menschen in unserem Land plötzlich und ohne eigenes Verschulden in Notlagen, und wir freuen uns, dass wir gerade jetzt wieder schnell helfen können. Danke an die Fa. Elk für diese schöne Initiative“, sagt Elfriede Straßhofer, NÖ Landesleiterin von „Hilfe im eigenen Land“.

„Als niederösterreichisches Unternehmen finden wir beide Aktionen beeindruckend und wichtig. Der Einsatz der jungen Menschen in den Pflegeheimen auf der einen Seite, die rasche Hilfe für Menschen in unserem Land auf der anderen Seite – beides wollten und wollen wir unterstützen. Mit der Übertragung der Einsatzstunden in eine Geldspende können wir für beide etwas tun, den Teams beider Aktionen danke sagen und dazu noch helfen.“ meint Bernhard Nagel, Mitglied der Geschäftsführung der Fa. ELK, anlässlich der Scheckübergabe.

Zufrieden zeigt sich auch LAbg. Bernhard Heinreichsberger, Vizepräsident des NÖZSV und Mitinitiator von „Füreinander Niederösterreich“: „Dass wir und unsere Freiwilligen nun doppelt helfen, freut uns sehr. Damit erfährt der Einsatz unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zusätzliche Wertschätzung. Und es motiviert vielleicht noch den einen oder anderen, auch ihre Zeit für die HeimbewohnerInnen zur Verfügung zu stellen. Danke an ELK für die großzügige Unterstützung.“

Foto: © NÖZSV

Im Bild: LAbg. Bernhard Heinreichsberger, Bernhard Nagel, RRn Elfriede Straßhofer, Bgm. Margit Straßhofer